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Eine der ersten Ausstellungen wurde 1981 in Cinema-bleu mit dem Künstler Winfried Goldhorn eröffnet. Er führte zur damaligen Ausstellung ein:
Ich: 1941 geboren, Werkkunstschule, Grafiker, Verkaufsfahrer für Zigaretten, wieder Grafiker, geheiratet, zwei Kinder, Redakteur bei Pardon,
arbeitslos, Automechaniker, Kindergärtner, Redakteur bei einer Alternativ-Zeitung; Hausmann, Künstler und freier Karrikaturist bei verschiedenen Zeitschriften in einem, verschiedene
Ausstellungen ohne Erfolg. Sehr eigenwillig, engagiert, ehem.. interessant, entlar-vend...am besten, Sie gehen nach Berlin...da ist man vielleicht aufgeschlossener. Trotzdem bin ich nach
Düsseldorf gekommen, da ich trotzig bin. Die Arbeiten sind zwar in Frankfurt entstanden, die Motive aber habe ich in München und Düsseldorf wieder-entdeckt.
Verletzend wäre ich,
glaubte man mir nachsagen zu müssen. Verletzte stelle ich dar. Mein Anteil an den Verletzungen ist wohl kaum größer, als der der Betrachter meiner Bilder. Die Verletzungen wegzustreicheln,
schaffe ich nicht als Künstler. Und schon gar nicht alleine. Sie zu überschminken, geht gegen mein künstlerisches Selbstverständnis. Sie aufzustricheln, ist mein Beitrag als Künstler.
Aber warum denn so schwarzweiß sehen? ,,Aus diesen Gesichtern kann man Makabres, Mißtrauen, Haß und Mitleid sehen. Es fehlt ihnen allerdings ein Quentchen Optimismus, sozusagen die
Uberlebensration", schreibt die ,,Rheinische Post, Grenzland-Kurier" im Mai 80 über mich. Nun, vielleicht wurde das in meiner Kindergartenzeit festgelegt. Ich kann mich zwar kaum
daran erinnern, aber die schwarzen Vögel - heute weiß ich, daß es Nonnen waren, die mir nicht sehr wohlgesonnen über dem Kopf schwebten - beeinflussen sicher heute noch mein Weltbild.
Oder es liegt einfach daran, daß ich rot-grün-blind bin. Glaubt doch, was ihr wollt!
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